Sonntag, 28. Januar 2018

Wonder Woman - Leigh Bardugo (Kurzrezension)


Wonder Woman - Warbringer
Leigh Bardugo
(Deutsche Übersetzung erscheint im Februar im DTV Verlag) 

Wonder Woman – als Heldin geboren, zur Legende geworden
Eigentlich will Diana, Tochter der Amazonenkönigin, nur eines: das Rennen gewinnen, in dem sie gegen die schnellsten Läuferinnen der Insel antreten muss. Doch dann erblickt sie am Horizont ein untergehendes Schiff und bewahrt Alia, ein gleichaltriges Mädchen, vor dem Tod. Doch wie Diana vom Orakel erfährt, ist es Alias Bestimmung, die Welt ins Unglück zu stürzen und Krieg über die Menschheit zu bringen. Um dies zu verhindern, reist Diana mit Alia ins ferne New York – und wird unversehens mit einer Welt und Gefahren konfrontiert, die sie bislang nicht kannte ...

Ich habe die Originalversion gelesen, deshalb kann ich nichts zur Übersetzung sagen.

Durch die Grisha-Trilogie und die Six-of-Crows-Dilogie bin ich Fan von Leigh Bardugos Schreibstil und Ideenreichtum geworden. Sie konnte mich mit jeder Geschichte mitreißen und ich habe ihre Charaktere geliebt und gehasst. Manchmal beides gleichzeitig. Aus diesem Grund waren meine Erwartungen hoch, als ich zu Wonder Woman gegriffen habe. Vielleicht zu hoch?

Ich möchte gar nicht viel zum Inhalt sagen, da sich das meiste ohnehin durch den Klappentext erschließt. Diana war mir von Anfang an sympathisch und auch Alia hatte ihre Momente, doch je weiter die Geschichte voranschritt, desto weniger fühlte ich mit der kleinen Gruppe Misfits mit. Einzig und allein Diana hielt mich davon ab, die Seiten zu überspringen - und die Einblicke in die Mythologie, die Leigh wirklich super in die Handlung verflochten hat.
Allerdings war die Handlung selbst sehr mau, vorausschauend und bis auf einen einzigen Plottwist gähnend langweilig. Möglicherweise hab ich bereits zu viel YA Fantasy gelesen, aber ich war wirklich gelangweilt und habe für meine Verhältnisse sehr lange gebraucht, um das Buch zu beenden.

Von mir bekommt das Buch noch drei Sterne, einfach weil Leigh sich Mühe gegeben hat und der Schreibstil wunderbar war - genauso wie Diana. Der Rest aber ... nun ja. Lest vielleicht für euch selbst. Ich freue mich jedenfalls, wenn es wieder mit den Grisha weitergeht (:


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